Rollenkurven: Innovative Details machen den entscheidenden Unterschied aus!

Die Gesetze der Physik lassen sich nicht überlisten: Ab Geschwindigkeiten von rund 0,8 m/s bewegt sich das Fördergut in Rollenkurven immer nach außen, weil die Fliehkraft größer als die Reibkraft wird. Dann übt das Fördergut eine Gegenkraft auf die konischen Elemente der Rolle in Richtung des Kurveninnenradius aus. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, entsteht die Gefahr, dass sich die konischen Elemente auf dem Stahlrohr der Rolle verschieben. Wie unsere Ingenieure dieses Problem gelöst haben, erfahren Sie hier!

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Serie 3500KXO

Anwendungsbereich

Angetriebene Stückgutförderung in Kurven, z. B. von Kartons, Behältern oder Reifen. Geeignet zur Realisierung von Schwerkraft- oder angetriebenen Rollenkurven. Enge Kurvenradien sind möglich bei Verwendung von konischen Elementen mit einer Konizität von 2,2°.

Hohe Zuverlässigkeit

Diese Rollenserie hat sich millionenfach bewährt. Entgegen herkömmlichen Kurvenrollen sind die Elemente gegen Verschieben gesichert. Die Rolle bietet damit eine sehr hohe Funktionssicherheit.

Geringe Geräuschentwicklung

Durch Antriebsköpfe aus Polyamid wird ein sehr leiser Lauf erreicht.

Gute Laufeigenschaften

Die aus Polypropylen gefertigten konischen Elemente zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus, so dass gute Anlaufeigenschaften erreicht werden.

Robuste Konstruktion

Robuste konische Elemente sind abriebfest, geräuschdämpfend, schlagzäh und zeichnen sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit aus.

Varianten

Je nach Anforderung können die Kurvenrollen mit Antriebsköpfen für PolyVee-Riemen, Rundriemen oder Ketten geliefert werden.

  • Rundriemen-Antriebskopf
    Beim Rundriemenkopf ist der Antriebsbereich vom Förderbereich getrennt, deswegen können sich Fördergüter nicht durch aufbäumende Riemen verschieben. Da der Antriebskopf gegenüber Sicken im Metallrohr eine höhere Friktion hat, kommt es zu einer höheren Mitnahme der Rundriemen. Kommt es applikationsbedingt zum Rutschen der Rundriemen, ist damit der Verschleiß der Riemen auf einem Rundriemen-Antriebskopf höher.

  • PolyVee-Antriebskopf
    Bei Verwendung eines zweirippigen Riemens kann, im Vergleich zu einem Rundriemen, das ca. doppelte Drehmoment übertragen werden. Förder- und Antriebsbereich sind räumlich getrennt. Zwischen zwei Riemen muss eine Rille freigelassen werden, damit sich die Riemen nicht berühren.